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Cybersicherheit & Betrug

Betrug mit Name/Logo der EZB: So erkennen Sie ihn und handeln richtig

Missbrauch von Name/Logo der EZB — praktische Kurzfassung

Offizielle Mitteilung lesen: Fraud – misuse of ECB name and logo

Auf einen Blick Kriminelle imitieren die EZB (Name, Logo, Nummern wie +49 69 1344 XXXX, ähnlich aussehende Domains) und sogar Mitarbeitende – per E-Mail, Website, Telefon oder KI-Inhalten. Die EZB führt keine Konten für Privatpersonen, fordert keine Zahlungen oder persönlichen Daten an und bewirbt keine Investments.

Häufige Betrugsarten (Beispiele)

Gefälschte Social-Media-Profile von EZB/Exekutivratsmitgliedern zur Investmentwerbung

Behauptete grenzüberschreitende Gebühren „durch die EZB“

Vortäuschung einer kommerziellen Bank (falsches EZB-Onlinebanking/Kundendienst)

Zahlungsaufforderungen wegen angeblich blockierter Überweisungen

Forderungen rund um Bitcoin/Krypto (Einzahlungen, Auszahlungen, „Rückholung von Geldern“)

Lockangebote für EZB-Kredite zu „sehr günstigen“ Konditionen

Anrufe/E-Mails scheinbar von EZB-Kontakten (+49 69 1344 XXXX / @ecb.europa.eu, @ecb.int) ohne Anlass

Personen/“Firmen“, die im Namen der EZB angeblich verlorenes Geld „zurückholen“

Wichtig: Das sind alles Betrugsmaschen.

So erkennen Sie Betrug schnell (30-Sekunden-Checkliste)

Ziel: Sofort entscheiden, ob Sie die Interaktion abbrechen und melden sollten.

Absender endet nicht auf @ecb.europa.eu oder @ecb.int → Stopp.

Link enthält nicht ecb.europa.eu (mit Maus überfahren, nicht klicken) → Stopp.

Zahlungs-/Datennachfrage oder Druck („sofort“, „heute“) → Stopp.

Unerwarteter Anruf mit Anzeige +49 69 1344 XXXX → mögliches Caller-ID-Spoofing → Stopp.

Video/Audio „zu gut, um wahr zu sein“, Lippen/ Stimme asynchron → wahrscheinlich Deepfake → Stopp.

Hinweise zur Prüfung (wenn Zeit ist)

Texte auf ungewöhnliche Formulierungen/Fehler prüfen.

Bedenken Sie: E-Mail-Adressen können gefälscht werden („E-Mail-Spoofing“).

KI erleichtert täuschend echte Websites, Videos, Audio und sogar Fake-Anrufe.

Was tun? (sofort)

Nicht interagieren (keine Klicks, keine Anhänge, keine Antworten).

Beweise sichern: vollständige Screenshots, sichtbare URLs, Absender/Nummer, ggf. IBAN.

Melden: Polizei/ zuständige nationale Behörde. Bei gefälschter EZB-Website die EZB über das Information Request Form informieren.

Bereits gezahlt/Daten geteilt? Bank kontaktieren (Rückholung versuchen) und Anzeige erstatten; bei Krypto sofort die Börse (Exchange) informieren.

Offizielle Quelle (immer beifügen): Fraud – misuse of ECB name and logo

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